Arbeiten mit Mehr-Personen-Systemen
THEORIE
Allparteilichkeit
Um mehrere Personen zugleich beraten zu können, müssen es BeraterInnen verstehen, zu allen einen guten Kontakt herzustellen. Jeder Klient/jede Klientin muss das Gefühl haben, von der Beraterin verstanden zu werden. Erst dann sind sie bereit, sich auf einen Beratungsprozess einzulassen.
Gesprächskultur
Die Teilnehmenden lernen es, die Gespräche mit einem Paar oder einer Familie so zu strukturieren, dass Probleme klar angesprochen werden können ohne andere dabei abzuwerten und dass Ressourcen im System wieder zum Tragen kommen.
SETTINGS
Paar-Beratung
Paare müssen heute neue Modelle von Beziehungen „erfinden“, in denen Gleichrangigkeit zwischen Mann und Frau gelebt und eine Balance von freier Entfaltung der Individualität und zugleich des Eingebundenseins in Systeme gelebt werden können.
Erlebnisintensive Methoden helfen Paaren eindrucksvoll, alte eingefahrene Kommunikationsmuster zu erkennen und aufzulösen. Sie lernen es, auf die Ressourcen ihrer Paarbeziehung erneut zurück zu greifen.
Arbeiten mit Familien
Familien sind heute vielen Herausforderungen ausgesetzt, die sie zu bewältigen haben (hohe Anforderungen an die Erziehung, Patchwork-Familien); sie erleben oft das ganz alltägliche Familienchaos.
Mit kindgemäßen anschaulichen Methoden können Problemsituationen und Lösungswege erarbeitet werden.
Arbeiten mit Helfer-Gruppen und Teams
Der systemische Ansatz geht von der unter-schiedlichen Sichtweise verschiedener Personen aus und nützt diese als Ressource. Mit dieser Haltung fällt es leichter, Gespräche mit Professionellen zu moderieren und dazu geeignete systemische Methoden zu Hilfe zu nehmen.
SYSTEMISCHE STRUKTURAUFSTELLUNGEN (Selbsterfahrung)
Strukturaufstellungen sind eine höchst ergiebige Methode, die Strukturen erkennbar macht und mögliche Lösungswege eröffnet. Gestellt werden können die Jetzt- oder Herkunftsfamilie, ein Team oder eine Organisation, Probleme, Ziele, Visionen, Hindernisse und Lösungen sowie innere Konflikte (Tetralemma-Aufstellung).





