Miramis-Institut

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Unsere Systemische Ethik

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Die Genderperspektive

Wir haben uns entschlossen, die Inhalte der Weiterbildung auf dem Hintergrund der unterschiedlichen Lebensrealität von Frauen und Männern neu zu hinterfragen. Dieses Vorhaben hat dazu geführt, dass wir heute einen klar formulierten Genderansatz vertreten können und ihn mit Männern und Frauen weiterentwickeln. Wir verwenden die in Institutionen übliche Gendersprache.

Der Umgang mit Menschen anderer Kulturen

Wir freuen uns, dass Vertreterinnen aus anderen Ländern, Kulturen und Religionen an unserer Weiterbildung teilnehmen. Der konstruktivistische Ansatz hilft uns, vorurteilsfrei Menschen mit anderen „inneren Landkarten“ zu begegnen. Dann lassen sich, je nach Denkgewohnheit, Lösungen finden, die mehr individuellen Entfaltungsspielraum schaffen und die sowohl die eigene Identität als auch eine selbstbewusste Integration ermöglichen.

Gewaltfreiheit und Empathie

Wir widmeten uns von Anfang an den lange aus der Familientherapie ausgeblendeten Themen von Macht und Gewalt. Gewalt stellt eine Macht dar, die andere demütigt, unterwirft, sie entwürdigt, ihnen Schmerz zufügt, sie traumatisiert. Wir treten parteilich für die Kraft der Gewaltfreiheit und Empathie in Beziehungen, Familien und Organisationen ein. Sie ermächtigt alle und schafft Lebensräume für Wahlmöglichkeiten. Sie dient der Gewaltprophylaxe.